HNO-Heilkunde

  • Nasen- und Nasennebenhöhlenchirurgie
    (FESS: Functional Endoscopic Sinus Surgery)

    Diagnostik, Therapie und Operationen bei chronischen Nasen- und Nasennebenhöhlenerkrankungen

    Über drei Jahrzehnte Erfahrung auf diesem Gebiet garantieren eine größtmögliche Sicherheit auch bei komplizierten Erkrankungen und schweren pathologischen Veränderungen in diesem Bereich. Seit 1998 setzt er auf die Vorteile der Kontaktlasertechnik, welche er auch beim Aqualaser einsetzt.

    Behandlung: Minimalinvasive Technik und geringste Blutung während des Eingriffes sind für eine erfolgreiche Behandlung entscheidend. Funktionell so wenig wie möglich an der Anatomie und an den gesunden Gewebsstrukturen verändern, um das Maximum, nämlich eine optimale Heilung, zu erzielen. Die Operationen werden ambulant in der Tagesklinik in Vollnarkose (moderne Technik der sogenannten TIVA, total intravenöse Anästhesie) durchgeführt.

  • Diagnostik und Therapie von Hörstörungen
  • Operationen bei Rachenmandelvergrößerung
    (Adenoide, sog. Polypen)
  • Paukendrainage (Einsetzen von Paukenröhrchen in das Trommelfell bei Paukenerguß oder Seromukotympanon aufgrund Belüftungsstörung der Mittelohren)
  • Gaumensegelplastik
    (Ronchopathie)

    Diagnostik und Therapie, einschließlich Operationen beim Schnarchleiden

    Beim sogenannten „essentiellen“ oder nach der neueren Nomenklatur das „moleske Schnarchen“, kann ein operativer Eingriff am Gaumensegel helfen. Bereits Mitte der neunziger Jahre hat Dr. Stussak verschiedene Operationsverfahren durchgeführt. Anfänglich mit verschiedenen Lasertechniken, später mit der Radiofrequenztechnik, heute auch unter der Bezeichnung „Somnoplasty“ bekannt. Dr. Stussak wendet dieses Verfahren seit Ende der neunziger Jahre mit Hilfe „Radiofrequenztechnik unterstützter Uvulo-Palato-Pharyngoplastik“ oder einfach kurz RAUP genannt an.

    Behandlung: Hierbei wir das Gaumensegel gestrafft und das Zäpfchen (Uvula) gekürzt. Meistens wird dieser Eingriff in Kombination mit einer Nasenmuschelbehandlung zur Verbesserung der Nasenatmung (Lasermuschelbehandlung, LMB) durchgeführt oder auch zusätzlich in Kombination mit einer Nasenscheidewandkorrektur (Septumplastik).

  • Krebsvorsorgeuntersuchungen (z.B. Lupenlaryngoskopie, ggf. mikrolaryngoskopische Eingriffe)
  • Diagnostik von Stimm-und Sprachstörungen durch lupenlaryngoskopische Stroboskopie
  • Diagnostik und Therapie von allergischen Erkrankungen (Immuntherapie)

Plastische Operationen

  • Funktionell-ästhetische Rhinoplastik

    In den meisten Fällen muss die Form der Nase nicht verändert werden um die Funktion, sprich Nasenatmung zu verbessern. Sehr häufig ist es jedoch der Wunsch des Patienten im Rahmen einer Operation zur Verbesserung der Nasenatmung (Septumplastik oder Lasermuschelbehandlung) auch die Form der Nase ästhetisch verändern zu lassen.

    Die Operation „rund um die Nase“, das heißt Nasenscheidewandkorrektur, Behandlung der Nasennebenhöhlenerkrankung, sofern eine diagnostiziert wurde und gegebenenfalls eine zusätzliche Nasenmuschelbehandlung (LMB) kann zusammen mit der ästhetischen Formveränderung in einer Operation durchgeführt werden.

    Behandlung: Meistens kann die funktionell-ästhetische Nasenkorrektur einer angeborenen oder erworbenen Deformität der Nase durch geschlossene Technik erfolgen, also ohne äußere Hautschnitte. Umfangreichere Korrekturen vor allem im Bereich der Nasenspitze müssen häufig durch eine offene Rhinoplastik (Aufklappung) durchgeführt werden. Dabei wird am Nasensteg ein minimaler Hautschnitt angelegt, welcher später kaum noch sichtbar ist, sofern mikrochirurgisch mit dünnstem Hautfaden genäht wurde.

  • Ohrmuschelplastik

    Natürliche oder erworbene Veränderungen der Ohrmuscheln sind vielfältig. Sehr häufig ist eine wenig oder gar nicht angelegte „Anthelixfalte“. Hierbei steht der Ohrmuschelrand („Helix“) mehr oder weniger stark ab. Diese Deformität kann durch die sogenannte „Anthelixplastik“ gut korrigiert werden.

    Behandlung: Über einen Hautschnitt an der Rückseite der Ohrmuschel und durch Freilegung des Knorpels wird die Anthelixfalte gebildet. Umfangreichere Korrekturen können notwendig sein, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Nach verschieden Autoren benannt, gibt es zahlreiche Techniken. Auch hier verfügt Dr. Günther Stussak über dreißig Jahre Erfahrung. Zur Behandlung der Ohrläppchendeformitäten, die inzwischen sehr häufig geworden sind, hat Dr. Günther Stussak eigene Techniken entwickelt. Beispielsweise die Korrektur der großen Ohrlöcher, welche durch das Einbringen von größeren Ringen („flesh tunnel“) entstanden sind.

  • Entfernung von Hautveränderungen im Gesichtsbereich mit moderner Radiofrequenztechnik

Ästhetische Medizin

  • Faltenbehandlung
    mit Botulinumtoxin oder mit sogenannten Fillern

    Bei der nicht chirurgischen Faltenbehandlung stehen heutzutage zwei Techniken im Vordergrund. Das ist zum einen die Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin und zum anderen die Unterspritzungstechniken mit Hyaluronsäuren.

    Zwischen der chirurgischen Behandlung (Facelift) und der beiden nicht chirurgischen Techniken, wäre noch die Faltenunterspritzung mit Eigenfett in Lokalanästhesie zu nennen.

    Botulinumtoxin: Bei der Behandlung mit Botulinumtoxin tritt der gewünschte Effekt erst nach einigen Tagen auf und hält durchschnittlich vier bis fünf Monate an, wobei durch Veränderung der Mimik durchaus auch länger anhaltende Wirkungen beobachtet werden können.

    Hyaluronsäure: Bei der Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure ist der Effekt sofort zu sehen. Die leichte Hautrötung und die Einstiche sind bei sachgerechter und sorgfältiger Anwendung schon am nächsten Tag verschwunden. Die Injektion erfolgt unter Oberflächenanäshtesie, welche durch Auftragen einer speziellen Creme (Kombination: Prilocain/ Lidocain) für dreißig bis vierzig Minuten optimal erreicht wird.

  • Für die Faltentherapie sind genaue Kenntnisse der Anatomie mit ihren vielen Muskeln und ihrer komplizierten Gefäß- und Nervenversorgung gerade im Gesichtsbereich von größter Wichtigkeit.

    Auch auf diesem Gebiet verfügt Dr. Günther Stussak über langjährige Erfahrungen seit Mitte der neunziger Jahre. Damals standen die Kollagenpräparate im Vordergrund, die jedoch wegen möglicher allergischer Reaktionen immer mehr in den Hintergrund gerieten.

  • Behandlung von übermäßigem Schwitzen (Hyperhidrosis)
    mit Botulinumtoxin
  • Lippenaugmentation
  • Laserhaarentfernung